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Die Filiale Angerskirchen
liegt ca. 5 km nördlich vom Pfarrsitz. Dem
Patrotzinium nach zu schließen, wurde die erste Kirche hier wohl in der
fränkischen Zeit (8./9. Jahrh.) gegründet. Das heute barock anmutende
Gotteshaus besitzt auch noch spätgotisches Mauerwerk.
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Auf einem Hügelvorsprung über
der Vils liegt die spätgotische Filial-
kirche St. Maria in Frauenvils. Südlich an das Lagerhaus angebaut ist ein
behäbig wirkender Turm, mit Zwiebelhaube von 1745.
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Die Filiale Kienraching
wird im Jahre 1133 erstmals erwähnt, als ein
Edler namens Adalo in "Conrichingen" Besitz und Gotteshaus stiftet.
Der Neubau der Filialkirche St. Leonhard stammt aus dem Jahre 1739.
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Die heutige Barockkirche in
Jakobrettenbach stammt aus dem 18.
Jahrhundert. Ortsadelige treten bereits im 11./12. Jahrhundert auf.
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Für Algasing, das nach
einem Adalgis (i. 12. Jahrh.: "Adalgasingen")
benannt ist, ist ein Ortsadelgeschlecht schon im Mittelalter nachweis- bar. Kaspar
Algasinger, der letzte dieser Familie, verkaufte den Besitz
1859 an Pfarrer Schmitter aus Dorfen, der ein Heim für verlassene
Kinder einrichtete. 1868 kaufte der Orden der Barmherzigen Brüder
das Gut und richtete dort eine Heimvolksschule ein. Heute betreuen die
Ordensbrüder dort ein Pflegeheim
für behinderte Frauen und Männer jeden Alters.
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Jaibing leitet seinen Namen
von Jacob ab und wird als "Jacobinga" in
Urkunden um das Jahr 1000 erwähnt.
Die Filialkirche St. Johannes d. Täufer ist wohl spätgotisch, wie sich bei
der letzten Renovierung zeigte; 1761 erhielt sie bei einem Umbau einen neuen
Rokokoturm.
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Staffing als
"Staffelun (879)" oder "Stavinge (1126)" bezeichnet, war
Salzburger Besitz gewesen. Die Spätgotische Filialkirche St. Nikolaus
liegt auf einem Hügel, gleich neben einem Bauernhof.
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St. Andreas in Kleinkatzbach.
In einer Talsenke steht malerisch der 1664 errichtete eigenwillige Bau. Die
Glocke stammt noch von 1566
(Ton c). Der spätbarocke Altar entstand um 1710. Die hochbarocke
Kanzel besteht nicht, wie üblich, aus Holz, sondern ist gemauert.
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Das Erbauungsjahr der
Filialkirche Hampersdorf datiert Hartig um 1500.
Der Ortsname ist von dem Personennamen
"Humperht" abgeleitet.
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